Schuljahr 2015/2016

Solarenergie im Klassenraum

Für die Viertklässler der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ Woldegk war der 25.11.2015 ein ganz besonderer Schultag. Für fünf Stunden war bei ihnen Frau Dieske vom Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern zu Besuch. Doch sie kam nicht mit leeren Händen. Rund um das Thema Energie führte sie mit den Kindern einen tollen Projekttag durch. Während einer theoretischen Einweisung erfuhren die Schüler, wie Strom erzeugt und genutzt werden kann und welche Einsparungsmöglichkeiten es gibt. In kleinen Gruppen führten sie an mehreren Stationen Experimente durch. Dabei wurde z. B. durch Reibung Energie erzeugt, in Wärme umgewandelt und gemessen.
Nach der ersten großen Pause wurde es noch interessanter. Die Jungen und Mädchen der 4. Klasse bauten allein oder in Partnerarbeit mit Technikbaukästen verschiedene Solarmodelle zusammen. Besonders stolz waren sie, wenn mit Hilfe von Solarzellen die Hebebühne, ein Fahrzeug oder andere Fahrzeuge in Bewegung gebracht wurden.
Zum Abschluss des Projekttages gab es ein Wissensquizz rund um das Thema erneuerbare Energien, bei dem die Kinder zeigen konnten, was sie an diesem Tag gelernt hatten.
Text: T. Scholwin

NDR Nachrichten

Am 12. März 2016 kam das NDR-Team an die Regionale Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk.
6 Schüler der 5. Klassen, Paula, Anna, Maximilian, Lucy, Leonie und Felix, wurden befragt und mussten Rede und Antwort stehen. Wir äußerten uns zu Themen wie Erderwärmung, Flüchtlingskrise, Erfinder der E-Mail und die Wahlen in 3 Bundesländern.
Nachdem die Themen besprochen waren, durften wir unsere Meinungen zu Briefen sagen, ob wir noch Briefe schreiben und ob wir noch welche bekommen.
Es war ein schöner Tag und hat viel Spaß gemacht, über spannende Themen zu sprechen, die uns interessiert haben.

Text: Leonie und Lucy

Sternreise einmal um die Welt

sternreise1Zu keiner anderen Zeit im Jahr häufen sich die Konzerte so sehr wie in der Adventszeit. Oft hat man die Qual der Wahl und weiß nicht, zu welchem man gehen soll. Etwa 450 Zuhörer haben sich am Freitagabend, den 4. Dezember 2015, für das Weihnachtskonzert der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk entschieden. Mit gutem Grund boten die Mitwirkenden der 1. Bis 6. Klassen einen musikalischen, weihnachtlichen Streifzug durch sternreise2mehrere Länder. Schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn waren die Bankreihen in der Woldegker Sporthalle dicht besetzt. Wer keinen Sitzplatz mehr fand, stellte sich an den Rand, um Schüler, Lehrer, Sohn, Tochter oder Enkel musizieren zu hören.
Die Sternreise ging los im bitter kalten Russland bei Väterchen Frost, Schneeflocke und Neujahr.

Dann ging es weiter über China, dort sahen wir mit Blumen und bunten Lichtern geschmückte Wohnungen. Damit bringen die Chinesen Licht und Farbe in ihre winterliche Welt. Übrigens nennt man in China den Weihnachtsmann „Dun Che Lao Ren“.
Die dritte Station unserer Sternreise war Australien, wo jetzt im Dezember Sommer ist. Trotz-dem wird hier wie in Europa Weihnachten gefeiert. Viele Australier verbringen Weihnachten am Strand und abends entzünden sie ihre mitgebrachten Kerzen. Gemeinsam singen sie Weih-nachtslieder wie „Kookaburra sits in a chrismas tree“, begleitet vom Rauschen des Meeres.
sternreise3Weiter ging es über chile, wo unserem Stern sommerliche Weihnachtsstimmung begegnete. Bei dem Lied „Feliz navidad!“ wünschen sich die Chilenen mit tänzerischem Schwung einander alles Gute zur Weihnacht. Bei uns tanzten die Johanniter Mäuse und brachten Schwung und Rhythmus rüber.

Die vorletzte Station war Nord Amerika. In den USA ist Santa Claus der Superstar zur Weih-nachtszeit. Kinder hoffen, dass Santa Claus heimlich durch den Schornstein kommt, um reichlich Geschenke zu bringen.

Der kleine Stern sah Europa und landete in einem weihnachtlich geschmückten Haus. Es duftete nach Weihnachtsleckereien, wie in der Woldegker Sporthalle. Einige Klassen verkauf-ten Waffeln, Würstchen, Schokofrüchte, Glühwein und Tee. In Europa sieht der sternreise4kleine Stern eine Vielzahl von unterschiedlichen Bräuchen, wie Adventskränze mit bunten Kerzen, Weihnachtskrippe und Christbäume – Menschen bringen Licht ins Dunkel der Zeit.
Spätestens nach dem vom Chor gesungenen Abschlusslied „Singen wir im Schein der Kerzen“ dürfte niemand mehr daran gezweifelt haben, dass es den Mitwirkenden gelungen war, an diesem Abend nicht nur die Kerzen, sondern auch die Herzen zu erhellen, wie Schulleiter Herr Marg sich eingangs gewünscht hatte.
Text: Emma Loll
Fotos: M. Balzer

Diese Jugend

JugendWie oft hört man auch heute noch diese Floskel, wenn Kinder und Jugendliche sich nicht so verhalten, wie man es sich wünschen würde oder wie man es selber gelernt hat. Aber mal ehrlich, wer ist in dem Alter nicht Mal aus der Reihe getanzt oder hat den Eltern das ein oder andere graue Haar beschert. Viele von uns haben Kinder, Enkel oder kennen zumindest solche, die uns beweisen, dass es sich hierbei eher um Ausnahmen handelt. Denn immer wieder zeigen Kinder und Jugendliche, dass sie Normen und Werte der Gesellschaft wie Ehrlichkeit, Respekt, Freundlichkeit usw. teilen und auch leben. Um dieses Verhalten wertzuschätzen und die oben genannte Floskel zu widerlegen, nun ein Beispiel: Schüler der 7. Klasse der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ Woldegk waren auf dem Weg zur Schule als sie im Gebüsch am Wegesrand ein Portemonnaie entdeckten. Sie sahen hinein, um die Personalien des Besitzers ausfindig zu machen. Als ihnen eine Frau begegnete, sprachen die Schüler sie an, ob sie den Mann kenne. Wie sich herausstellte war sie eine gute Bekannte, die Frau nahm das Fundstück an sich und riet den Schülern, den Besitzer am Abend aufzusuchen, um einen Finderlohn zu erhalten. Davon berichteten sie anschließend in der Schule. Was für uns als Pädagogen Anlass war, dies als Denkanstoß bekannt zu machen und auch anderen Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass „gute Taten“ gern gesehen sind und anerkannt werden.
Text und Foto: L. Hacker

zwischen Haushalts-und Zukunftsplanung

JungsTag1Am 15.10.2015 fand für die 7. und 8. Klassen der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ Woldegk, begleitet von Frau Ruthenberg und Frau Hacker, der Berufsparcours „Komm auf Tour“ statt. Hierbei ging es um den Erwerb von Fähigkeiten beim Bewerkstelligen von verschiedenen Aufgaben, für jede erworbene Kompetenz gab es passende Aufkleber. Die ÜbungenJungsTag2 reichten vom Bettenbeziehen über blind durchs Labyrinth führen bis hin zu Theaterspielen. An jeder der 4 Stationen gab es eine Gesprächsrunde zu beruflichen Themen und Zukunftsplanung hinsichtlich Familie, Wohnung und so weiter. Für eine bestandene Aufgabe wie zum Beispiel das Reparieren eines Traps gab es den Aufkleber „handwerkliches Geschick“, für das Decken des Frühstückstisches den Punkt „Ordnung“ und das aktive Einbringen in die Gesprächsrunden brachte Punkte für „sprachlichen Ausdruck/Reden“.